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Unihockey in Hamburg
Unihockey in Hamburg
Hamburg, die zukünftige Unihockey-Hochburg Deutschlands.

Die Sportart Unihockey hat es mit ihren unbestrittenen Vorteilen gegenüber allen anderen Mannschaftssportarten mehr als verdient, daß man sie nicht nur regelmäßig und ernsthaft trainiert und spielt, sondern daß man sie auch mit vermehrten Anstrengungen in das öffentliche Bewußtsein von normalen Bürgern und Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft befördert.

Das regelmäßige Training und Spiel in unseren Vereinen setzt voraus, daß man sich hierfür als Spieler die Zeit und den Willen zur eigenen Entwicklung nimmt und entsprechend qualifizierte Förderer in Form von Übungsleitern und Trainer nutzt, um so insbesondere im Bereich Kinder und Jugendlicher den Spaß und die Freude an der Bewegung und damit für unsere Sportart zu wecken und zu vertiefen. Qualität und Quantität müssen sich hierzu verbinden.

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DUB-DV (5) Drucken E-Mail
Geschrieben von Karl du Roi   
Samstag, 28 November 2009
Unihockey in Hamburg
Unihockey in Hamburg
Lieber Vorstand der Unihockey-Abteilung im ETV Hamburg,

ich habe eben eure Stellungnahme zu den Vorgängen im Zusammenhang mit der geplanten Satzungsänderung des Deutschen Unihockey Bund e.V. unter www.unihockey-etv.de gelesen. Ich stimme nicht mit den dort gemachten pauschalen Einschätzungen überein. Ich bin auch der Meinung, dass ihr nicht über hinreichend Informationen aus unvoreingenommener Quelle verfügt, um die gegenwärtigen Vorgänge richtig einzuschätzen.

Bitte nehmt zur Kenntnis, dass der erste Versuch der DUB-Namensänderung am 26.09.2009 in Weißfels an dem Umstand scheiterte, dass der Antrag des DUB-Vorstandes nicht einmal Minimalanforderungen gem. Satzung und Ordnungen erfüllte und damit nicht abstimmungsfähig war.

Bitte nehmt weiterhin zur Kenntnis, dass die danach anberaumte Delegiertenkonferenz am 21.11.2009 als Telefonkonferenz grundsätzlich nicht gem. Satzung und Ordnungen durchführbar war. Wie soll etwa mittels Stimmkarte (offene Abstimmung) oder mittels Stimmzettel (geheime Abstimmung) am Telefon abgestimmt werden? Auch die zwingend erforderliche körperliche Anwesenheit der Delegierten war so nicht gewahrt. Deshalb haben wir bereits beim ersten Punkt, nämlich der nicht satzungskonformen Einladung, die Notbremse ziehen müssen. Wir hätten sie auch später ziehen können - aber wem wäre damit geholfen gewesen?

Wenn Delegierte anderer Landesverbände diese Praktiken durchgehen lassen wollen, so ist dies deren Sache und spricht nicht gerade für deren Satzungs- und Ordnungskenntnisse. Wir halten uns strikt an die Satzung und die Ordnungen und fordern die konsequente Einhaltung daher auch vom DUB-Vorstand. Nicht mehr - nicht weniger.

Wir sind der Meinung, dass eine Satzungsänderung stets durch eine satzungs- und ordnungskonforme Delegiertenversammlung erfolgen muss, damit die dann erfolgte Satzungsänderung langfristigen Bestand hat, und nicht von jedermann nachträglich durch Anfechtung rückgängig gemacht werden kann.

Wohl gemerkt: es geht bei diesem Vorgang weder um Unihockey, Floorball, Innebandy noch um Salibandy. Es geht allein um die korrekte Durchführung einer Satzungsänderung.

Dies bitte ich zur Kenntnis zu nehmen. Auch wenn durch eine gezielte Kampagne unter Verdrehung der Tatsachen seitens des DUBs und anderer unverantwortlich Stimmung gegen den UHB Hamburg und seine Delegierten gemacht wird, um diese persönlich zu diskreditieren. Eine solche Kampagne hat es übrigens in der kurzen Geschichte des DUBs bisher noch nicht gegeben.

Diese Kampagne versucht Zwietracht zu sähen und von der unzulänglichen Arbeitsqualität des DUBs abzulenken. Ich bin mir sicher, dass sich der DUB damit keinen Gefallen tun wird, da auch Mitarbeiter des DOSB solche Dinge aufmerksam registrieren werden. Der DOSB wird daraus seine Schlüsse ziehen wie der DUB arbeitet, und wie er mit seinen ihn kontrollierenden Delegierten in der Öffentlichkeit umgeht.

N.B. Wie bei unserer letzten UHB-Vorstandssitzung bereits beschlossen, wird der UHB Hamburg bei seiner nächsten Delegiertenversammlung das Thema einer Umbenennung unseres Landesverbandes entsprechend aufgreifen. Dabei werden wir verschiedene Alternativen zur Diskussion und zur Abstimmung vorlegen. Denn wir haben keinerlei Vorbehalte oder Berührungsängste in dieser Sache, wie uns dies aus bestimmten Kreisen im Rahmen der laufenden Kampagne gerne interessengesteuert unterstellt wird.

Ich hoffe nun sehr, dass ich damit die Vorgänge um die geplante DUB-Satzungsänderung ausreichend verständlich gemacht habe. Für etwaige Sachfragen stehe ich euch gerne zur Verfügung.


Mit unihockeysportlichen Grüßen
UNIHOCKEY BUND HAMBURG e.V.

Karl du Roi
Präsident

 
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